
Bereits deutlich vor Veranstaltungsbeginn füllte
sich der Saal des "Dinkelsbühler Hofs", so dass
wie alljährlich gegen 20 Uhr kaum mehr ein Platz frei blieb.

Nachdem der Dinkelsbühler SPD-Vorsitzende
Bernd Lober Gäste aus Nah und Fern begrüßen
durfte (im Vordergrund: Oswald Czech, Bürgermeister von
Schopfloch und Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, links
daneben der Mönchsrother Bürgermeister Fritz Franke,
ganz rechts Bettina Stein-Müller, Kreisrätin aus Neuendettelsau),
begann das Dreigehirn mit einigen ausgefallenen "Fürbitten",
eine kleine Anspielung auf die gleichzeitige "Konkurrenzveranstaltung"
der CSU mit dem Augsburger Bischof Mixa:

Oh Herr, gib dem Binder Kraft, Ausdauer und Geduld,
weil er Mixa, Herrmann und Stoffel lauschen muss.
Oh Ehren-Meeeeehl, wir bitten dich, erhöre uns.
Oh Herr, lenke die Umgehungsstraße durch das Wörnitztor
direkt zum Haus der Geschichte,
auf dass die Touristenmassen strömen mögen.
Oh Bauamt Ansbach, wir bitten dich, erhöre uns.
Oh Herr, schick der Bayern-SPD Ideen und Kampfkraft,
damit sie bei der Wahl 2013 die 5%-Hürde meistern möge.
Oh heiliger Willy, wir bitten dich, erhöre uns.
Oh Herr, erweitere das Tor der gegnerischen Mannschaften,
damit der FCN wieder in die erste Liga aufsteigen möge.
Oh Heiliger Aro, wir bitten dich, erhöre uns.
Marketenderin Geli Cichon...

...widmete sich dann zum wiederholten Mal
dem Wirken des Landrats Schwemmbauer:
Ein Landrat wurd noch mal gewählt,
nicht toll, egal, die Mehrheit zählt.
Die CSU jedoch, sie hat verfehlt
die Kreistagsmehrheit, die alleine zählt.
Jetzt muss ein Koalitionspartner
Mit List und Tücke und Gewalt gleich her.
Erst denkt man an die FDP,
das klappt im Landtag doch ganz schee.
Doch ist die Mehrheit dann sehr knapp
Und einer sagte schon gleich ab.
Dann denkt der große CSU-Stratege,
er brächte es bestimmt zu Wege,
wenn er den Freien, Grünen, Roten
ein kleines Pöstchen hätt' geboten.
Gesagt, getan! Jedoch - oh Graus -,
die sind auf alle Posten aus.
Die Stellvertreter wolln sie stellen,
die CSU aus allen Pfründen wählen.
Das darf nicht sein; jetzt brauchts Geschick;
das Wahlergebnis drehn wir flugs zurück.
Es wird bestimmt ein paar Verräter geben,
das lehrt die CSU ein langes Leben.
Der Landrat braucht an seiner Seite,
dass er ihn sicher durch sein Amt geleite,
nun mal nen Freund wie Toni Seitz.
Jedoch der erste Wahlgang zeigt bereits:
Auf Judaslohn hat niemand Hunger
und Stellvertreter wird Kurt Unger.
Der Landrat glaubt, das war nur Pech,
dass diesmal zahlt die CSU die Zech,
und eventuell, vielleicht, möglicherweise
ist Horndasch verantwortlich für diese Scheiße.
Egal, er ist der einzge Hoffnungsträger,
klein, giftig, doch insgesamt ein reger
Wadlbeißer für die Drecksarbeit.
Jetzt kommt für ihn die große Zeit.
Walchshöfer ist endlich ausgemustert;
Wenn er sich jetzt recht schön aufplustert,
dann müsst es doch in ein paar Jährchen -
schon träumt er sich in dieses Märchen -
ihn in das Amt des Landrats bringen,
den letzten Widerstand wird er schon zwingen.
Jedoch es dräuet Ungemach,
in Ansbach wird ne Richterin schwach,
sie will sich ans Gesetz jetzt halten,
nicht mehr in Aufsichts- und Verwaltungsräten walten,
der Schaudigs Otto tut es ihr flugs gleich -
jetzt fordert man auch Horndaschs Leich.
Dabei hat er sich's doch schon ausgerechnet:
Ein Konkurrent ersteht ihm echt net
Aus dieser lahmen CSU;
Und plötzlich ist die Türe zu.
Das ist des Horndaschs ganzer Jammer
Und fern am Horizont droht Doktor Hammer.
Derweil hat unser Landrat andre Sorgen,
denn schon heute oder morgen
muss er mit der Wahrheit raus
über das Feuchtwanger Krankenhaus.
Jeder wusste es seit vielen Jahren,
mit den grad mal 80 Betten waren
hohe Kosten und am Schluss Verluste eng verbunden,
die nur im Verbund mit den gesunden
Häusern Rothenburg und Dinkelsbühl
f ührten zum gewünschten Ziel.
Und es war auch jedem klar,
dass dies kein Dauerzustand war.
Nur - zu sagen traut sich's keiner;
Denn man wusste, dass kein kleiner
Aufstand sich in Feuchtwangen erheben würde,
wenn das Krankenhaus einst stürbe.
Und so kam's, wie's kommen musste,
trotz der Feuchtwanger Verluste
hielt man Nibelungentreue -
jetzt sind alle voller Reue.
Die Verwaltungsräte sind die Bösen,
denn sie müssen jetzt das Rätsel lösen,
wie man gleichzeitig es schafft,
dass das Haus zu neuer Kraft
sich erhebt und trotzdem stirbt -
und wie man sich zugleich noch Ruhm erwirbt.
Wie das geht? Ich weiß es!
Es ist die Quadratur des Kreises.
Auch Schulen hat ein Landrat viele;
Man renoviert sie mit dem Ziele,
sie für die Zukunft fit zu machen,
dass unsre Kinder es dann schaffen,
global mit andern mitzuhalten,
um diese Zukunft zu gestalten.
Dafür braucht es ne überlegte Planung
und dafür braucht es auch viel Ahnung
von modernem Lernen und von Pädagogik,
von Schulentwicklung und von Logik.
Von einem Landrat kann man das wohl kaum erwarten,
doch dafür gibt es Spezialisten aller Arten.
Man muss sich ihrer nur bedienen wollen,
doch seit 10 Jahren stieß dies auf den vollen,
auf den geballten Widerstand der CSU.
Die neue Mehrheit im Kreistag kippte ihn im Nu.
Verblüfft schaut da die CSU
Verdutzt schaut auch der Landrat drein:
Wie darf denn so was bei uns sein?
Ein Landrat hat doch Ärger nur -
Am besten, er fährt mal zur Kur
Und lässt den Stellvertreter ran:
Dann kann der zeigen, was er kann.
Mit der "Geld-weg-Polka"...

...kommentierten die Marketenderin und der Bläserbub
Paul Beitzer auf zünftige Weise die Finanzkrise:
Wer sich nicht plagt
Zinsen nur jagt
jammert mit seinen Problemen
den lach ich aus und sag diskret
geben ist seliger denn nehmen
wenn's mit der Wirtschaft abwärts geht.
Geld weg, leck mich am Arsch, ja das ist uralt
Börsencrash, das Konto ist leer, das kennt mancher bald
Denn seit mehr als tausend Jahren
muss ein jeder mal erfahren,
ganz ohne Knete kann man nicht durchs Leben gehn.
Und da hilft auch keine Reue,
man fällt immer rein aufs Neue,
die Gier nach Profiten ist für viele einfach schön.
Geldgier, Spekulation, ja das ist uralt
nur wer Leistung auch bringt, wird dafür bezahlt,
denn seit mehr als tausend Jahren
hat ein jeder mal erfahren
ganz ohne Arbeit kann man nicht durchs Leben gehn.
Und da hilft auch keine Reue,
man ist Opfer seiner Schläue
nur ehrliche Arbeit macht das Leben wirklich schön.
Auch Nachtwächter Peter Kreutz machte sich so seine Gedanken
über "Wirtschaft in finsteren Zeiten":

Der Beruf des nächtlichen Wächters erforderte
in den vergangenen Wochen und Monaten ganz besonderes Augenmerk.
Die Konzentration war gefordert, die Aufmerksamkeit zu schärfen,
Wachsamkeit oberstes Gebot! Nicht dass in unserer schönen
Stadt zwischen all´ ihren biberbeschwänzten Spitzgiebeln,
innerhalb des turmreichen Runds ihrer Mauern, zu Füßen
des mächtigen Münsters neuerdings Laster, Unsittlichkeit
und Verbrechen fröhliche Urständ feierten.
Nein. Ganz anderes beschäftigt mich seit einigen Monaten.
Wer es vor Jahresfrist sich ankündigen sah wäre für
verrückt gehalten worden, wer es vor nicht allzu langer
Zeit auch nur auszusprechen wagte, erhielt das Etikett eines
Unverbesserlichen, wer es vor Monaten für denkbar hielt,
ist zum Phantasten erklärt worden:
Ein Gespenst geht um in Europa
und auch in der westlichen Welt!
Immer und immer wieder sah ich diesen Geist auf
meinen nachtschwarzen Runden der jüngeren Tage, in den
verschiedensten Gestalten sich zeigend
Einmal erschien es als Mann mittlerer Größe, mit
grauem, gewellten Haar, die Arme steif herabhängend, mit
den Händen beidseits der Hüften unrhythmisch schwingend
und dabei in eigenwilligem Südstaatenakzent brabbelnd.
Der Ungeist faselte nichts von "terrorists" und "axis
of evil" wie bei früheren Erscheinungen, von denen
man weiß. Nein. Er sprach davon,
dass Banken verstaatlicht werden müssten, Versicherungen
zu vergesellschaften seien und dass den Exzessen der Wall Street
ein Ende gemacht werden müsste.
Ein Gespenst geht um in Europa
und auch in der westlichen Welt!
Immer und immer wieder sah ich diesen Geist auf
meinen düsteren Runden in immer anderen Gestalten sich
zeigend
So erschien er wenig später schottischen Akzent auf der
Zunge,
mit schlecht sitzendem Anzug und einer Krawatte, deren gewalttätiger
Farbe man das "Made in Britain" auch ansah
Er stammelte etwas davon, dass man das den City-Boys nicht durchgehen
lassen dürfe, und kaufte Pfund um Pfund den einstigen wirtschaftlichen
Stolz des Empire für nahezu wertloses Altpapier.
Ein Gespenst geht um in Europa
und auch in der westlichen Welt!
Immer und immer wieder sah ich diesen Geist auf
meinen gräulichen Runden in den verschiedensten Gestalten
sich zeigend
Zuletzt erschien er mit einem Hosenanzug angetan, mit den Mundwinkeln
grausamste Fratzen schneidend. Sie sprach davon,
dass Aktionäre zu enteignen wären, dass die Bonusritter
vergeblich hofften, dass die Gehälter des Managements gedeckelt
werden, dass die ungezügelten Zeiten nun endgültig
vorbei seien,
dass der Staat (und niemand sonst) die Wirtschaft zu lenken
habe, dass dafür exorbitante Schulden in den Staatshaushalt
einzustellen seien, dass der Spekulationskapitalismus
gescheitert sei!
Ein Gespenst geht um in Europa
und auch in der westlichen Welt!
Immer und immer wieder sah man diesen Geist.
Nicht allein des Nächtens schritt er umher, am helllichten
Tag erhob er sein biederes Haupt und war durch nichts zu vertreiben.
Ein Gespenst geht um in Europa -
das Gespenst des Kommunismus!
Doch niemand soll behaupten, man habe diesen Ungeist
nicht kommen sehen, gab es doch schon vor 62 Jahren, schon 1947,
weise Propheten, die diesen Geist beschworen!
Ich zitiere aus der seinerzeitigen Prophezeiung:
"Das kapitalistische Wirtschaftssystem ist
den staatlichen und sozialen Lebensinteressen des deutschen
Volkes nicht gerecht geworden. Inhalt und Ziel dieser sozialen
und wirtschaftlichen Neuordnung kann nicht mehr das kapitalistische
Gewinn- und Machtstreben, sondern nur das Wohlergehen unseres
Volkes sein."
Und wenige Absätze tiefer ist fordernd zu
lesen:
"Stärkung der wirtschaftlichen Stellung
und Freiheit des einzelnen; Verhinderung der Zusammenballung
wirtschaftlicher Kräfte in der Hand von Einzelpersonen,
von Gesellschaften,
privaten oder öffentlichen Organisationen, durch die die
wirtschaftliche oder politische Freiheit gefährdet werden
könnte.
Kohle ist das entscheidende Produkt der gesamten deutschen Volkswirtschaft.
Wir fordern die Vergesellschaftung der Bergwerke."
Sehen wir von den Bergwerken ab, an deren Stelle
nach 62 Jahren das Wort "Banken" zu stehen hätte,
so erweisen sich diese Worte als gespenstisches Orakel für
das Jahr 2009! Doch wer predigte anno 1947 so vollendet den
real zu erschaffenden Sozialismus, war wollte den abgewirtschafteten
Kapitalismus beseitigen, wem war es um das sozialistische Wohlergehen
des Volkes zu tun, wofür ganze Industrien enteignet werden
sollten?
Es war - im schönen Örtchen Ahlen im Münsterland
- die CDU in ihrem ersten Programm, man höre und staune!
Oder anders formuliert: Angela Merkel beruft sich auf die alten
Grundwerte ihrer Partei, wenn sie Aktien enteignet, Banken verstaatlicht,
Managergehälter kürzt, Unsummen in Straßenbau
und Schulsanierung pumpt und damit beendet und beseitigt, was
ihre lieben Parteifreunde all die Merzens und Waigels, die Hubers
und Wulffs, die Kochs und die Oettingers, die Biedenkopfs und
die Stoltenbergs, jahrzehntelang tatkräftig gefördert
und unterstützt
schöngeredet und wegdiskutiert haben.
Doch lassen wir das Licht auf diesen Haufen Experten
scheinen:
Weder die CDU von Ahlen 1947 noch die Union unserer Tage
waren und sind im Stande, auch nur ein wichtiges Problem
der Wirtschaft wirklich zu lösen. Beide Ideen, die von
1947 und die von 2009, schießen über sämtliche
Ziele hinaus. Sie versuchen, Gespenstern mit dem Belzebub Herr
zu werden!
Dass es anders geht dass man Maß halten
kann, die Ökonomie fördern und dabei allgemein gültige
Prinzipien bewahren werden können, zeigen ein paar Zeilen
aus dem Jahre 1959.
Dort heißt es: "Ein wesentliches Kennzeichen
der modernen Wirtschaft ist der ständig sich verstärkende
Konzentrationsprozeß. Die Großunternehmen bestimmen
nicht nur entscheidend die Entwicklung der Wirtschaft und des
Lebensstandards, sie verändern auch die Struktur von Wirtschaft
und Gesellschaft. [
] Die Bändigung der Macht der
Großwirtschaft ist darum zentrale Aufgabe einer freiheitlichen
Wirtschaftspolitik. Staat und Gesellschaft dürfen nicht
zur Beute mächtiger Interessengruppen werden. Das private
Eigentum an Produktionsmitteln hat Anspruch auf Schutz und Förderung,
soweit es nicht den Aufbau einer gerechten Sozialordnung hindert.
Leistungsfähige mittlere und kleine Unternehmen sind zu
stärken, damit sie die wirtschaftliche Auseinandersetzung
mit den Großunternehmen bestehen können. [
]
Gemeineigentum ist eine legitime Form der öffentlichen
Kontrolle, auf die kein moderner Staat verzichtet. Sie dient
der Bewahrung der Freiheit vor der Übermacht großer
Wirtschaftsgebilde. In der Großwirtschaft ist die Verfügungsgewalt
überwiegend Managern zugefallen, die ihrerseits anonymen
Mächten dienen. Damit hat das Privateigentum an den Produktionsmitteln
hier weitgehend seine Verfügungsgewalt verloren. Das zentrale
Problem heißt heute: Wirtschaftliche Macht. Wo mit anderen
Mitteln eine gesunde Ordnung der wirtschaftlichen Machtverhältnisse
nicht gewährleistet werden kann, ist Gemeineigentum zweckmäßig
und notwendig."
Das klingt deutlich anders,
das kling deutlich moderater,
das klingt deutlich machbarer,
das klingt deutlich vernünftiger.
Das klingt wirklich so,
als könnte es funktionieren.
Das klingt nach
SPD
Godesberger Programm, 1959.
Die haben's damals wirklich schon gewusst!
Einen ganz besonderen "Zauberlehrling", frei
nach Goethe, beschwor der Bläserbub:

Hat der alte Politfilu
Alle nochmals ausgeschmiert
und jetzt soll die CSU
Schauen dass sie auch pariert.
Seine Worte und seine Taten
das war immer zweierlei
so manchen hat er schon verraten
Und er findet nichts dabei.
Herrsche, herrsche und regiere,
hier in Bayern
lass mich feiern
als der große Wundertäter
munter ich da intrigiere
Und die Quittung kriegt ihr später.
Und ich komm als neuer Besen,
Gegen jeden Wählerwillen
lange bin ich Knecht gewesen
Umgebe mich jetzt mit Jung-Servilen
wie den Herrn zu Guttenberg
und schon wird dieser Wirtschaftszwerg
Minister droben in Berlin,
Ich frag' mich, wo führt das noch hin.
Er ist ja wirklich kompetent
hat Erfahrung im Spitzenmanagement
seiner Minifirma mit 2 Mann
das kommt ja wirklich super an.
Herrsche, herrsche und regiere,
hier in Bayern
lass mich feiern
als der große Wundertäter
munter ich da intrigiere
und die Quittung kriegt ihr später.
Ja der biedre Michel Glos
war schon immer ahnungslos
mit ihm trieb Seehofer übles Spiel
das dem Michel nicht gefiel.
Sein Nachfolger stand schon parat
und Angie stellte ihn auch kalt
doch plötzlich zeigt der Glos Format
Und hat den Bettel hingeknallt.
Staune, staune
denn wir haben
deine Gaben
unterschätzt
Und wir merken, wehe, wehe
Du hast dich erstmals wiedersetzt.
Auch als Minister für Milch-Bauern
Hat große Töne er gespuckt
Und dann sieht man mit Bedauern
Wie vor der Lobby er sich duckt.
In Bayern ist er jetzt am Ziel
und er beginnt ein neues Spiel
dem Populismus huldigt er
das Gemeinwohl stört ihn nicht so sehr.
Nein nicht länger
kann man ihn lassen
Muss ihn fassen
Denn voll Tücke
wie sein schlauer Vor-vor gänger
agiert er auf der Kommandobrücke.
Doch schaun wir nur ein Jahr zurück
Verlassen hatte ihn das Glück
bei seinem privaten Rosenkrieg
Sah er schlecht aus - der Katholik
und allen in der Christpartei
War Seehofer doch einerlei
sein Streben nach dem Parteivorsitz
Schien im September ein Treppenwitz
doch nur wenige Monate später
Ist er für alle der Wundertäter
Ich kann's nicht fassen
wie diese Gestalten
keine Gelegenheit verpassen
Um sich an der Macht zu halten.
Das kann' s doch nicht gewesen sein,
das Alte spielt sich wieder ein
er ist ein Wolf im Schafsgewand
und nimmt uns wieder ans Gängelband
Verscheucht Sie doch die alten Geister
Der Wähler ist der wahre Meister.
Weitere, nicht unbedingt ganz ernst gemeinte Fürbitten
richtete das SPD-Dreigehirn in standesgemäßer
Ironie an einen "sozialistischen Säulenheiligen"...

Oh Herr, lass Zumwinkel mitsamt den gierigen Bankern
im Fegefeuer schmoren,
und Belzebub soll das Feuer mit ihrem Schwarzgeld schüren.
Oh heilige Erzengel Michael und Gabriel,
wir bitten euch, erhöret uns.
Oh Herr, verschone uns vor langen Stadtratssitzungen
mit Erbsenzählerei und uneinsichtigen Wortwechseln.
Oh scheinheilige Otto und Christoph, wir bitten Euch erhöret
uns.

Oh Herr, wir danken Dir für die Schönheit von Rheinland-Pfalz
und dafür dass Kurt Beck wieder dort ist -
Gott erhalts .
Oh Herr, erlöse uns von der Frauenquote,
dann wären uns vielleicht Ypsilanti, Hoppelheide und Heidi
Rupp erspart geblieben.
Oh Herr, wir bitten Dich erhöre uns.
Mit Regionalem aus Dinkelsbühl und Umgebung beschäftigte
sich anschließend noch der Bläserbub:

Westmittelfranken wie ihr wisst,
nicht grad ne Metropole ist
und drum bemüht sich die Politik
um etwas Neues und das möglichst chic.
Den Anfang, ihr habt es euch sicher gedacht,
hat der Hammer aus Dinkelsbühl gemacht,
und was hat er geschafft, unser Übervater,
ein schönes Museum, ein zu teures Theater,
doch leider wird jetzt die Kohle knapp
und der Hammer müht sich tierisch ab,
dass sich auch heuer noch was tut,
denn mit der Umgehung läuft's nicht so gut.
Da bleibt ihm als einziger Ausweg nur
eine wirksame Imagekorrektur,
und der Reck hat lange überlegt,
Gedanken hin und her bewegt.
"Oberbürgermeister", das klingt doch banal!
Wir kürzen das ab, ja das ist genial,
denn wenn ein Oberpfälzer spricht,
dann hört man manche Silben nicht,
und die Abkürzung ist, das ahnt ihr ja,
dann schlicht und einfach OBAMA,
und dass sie sich ähneln, sieht doch jedes Kind,
weil sie beide Schwarze sind.
Anderen ist nicht so viel Glück beschieden...
Ich mein den Fähnlein-nach-dem-Wind-hänger aus Herrrieden
den lange schon der Ehrgeiz quält,
auch er will etwas, das was zählt,
Herrieden selbst ist nicht so schee,
drum wünscht er sich ein FOC
Factory Outlet heißt das ganze Wort
und es ist ein schöner Ort,
für alle die dem Kaufrausch frönen
und dafür auch mal kräftig löhnen.
Was factory heißt das wissen wir schon
doch für outlet brauch mer das Lexikon
dort steht die Antwort, sie ist ganz banal
outlet heißt einfach Abflusskanal.
Der Wolf von Feuchtwangen ist abgetreten
und Ruh ist dafür eingekehrt
doch in dem Amt das der dort angetreten
da bräucht's ein echtes Vollblutpferd.
So manches Problem wurd' ihm hinterlassen,
für das er die Lösung bringen muss
voll sind zwar noch die Feuchtwanger Kassen
doch in der Bevölkerung gibt's echt Verdruss.
Gegen Interfranken sich viele wehren
Noch wäre es Zeit hier umzukehren
Weil ein Projekt in dieser Dimension
In Phasen der Wirtschaftsstagnation
Wo keine Investitionen zu erwarten sind
Das ist ein totgebornes Kind.
Hier sind wir schon beim nächsten Problem
Und das ist ziemlich unangenehm
Das Krankenhaus dort oben am Berg
War auch des alten Wolfes Werk
Da wurde noch kräftig investiert
Obwohl jeder ahnte das sich's nicht rentiert.
Die Geburtenabteilung ging als erstes drauf,
und die Feuchtwanger regten sich mächtig auf
es ist symbolträchtig was man da verloren
es wurden nur noch Dinkelsbühler geboren
und wenn sie jetzt noch die Innere abgeben
beenden sie in Dinkelsbühl auch noch ihr Leben.
Wassertrüdingen ist nicht der Nabel
der Welt, doch Bürgermeister Babel,
ist rührig und sinnt Tag und Nacht,
wie er das Kaff zur Weltstadt macht.
Gar vieles hat er schon versucht,
sein Schicksal insgeheim verflucht,
doch jetzt da war es ihm doch hold,
es kam ein Künstler und der wollt
nen Christus bauen, riesengroß
ich frag mich sind die noch bei Trost?
Das Modell erscheint mir ziemlich bleich,
passt eher doch ins Schattenreich
erinnert mich gar an andere Dinge,
z.B. den Gollum aus dem Herrn der Ringe.
Und ich bin ja selbst kein guter Christ
doch was daran wirklich christlich ist
erschließt sich mir in keiner Weise
ich find das Projekt ganz einfach - unpassend
das Ganze gehört ins Reich der Fabel,
als zweiter Versuch des Turmbaus vom Babel.
Und auch am Hesselberg ist Schluss mit pennen,
sie steigen ein in dieses Rennen,
Centerpark heißt hier das Zauberwort
Und im Wald entsteht ein Ferienort.
Der soll der Region den Aufschwung bringen,
das Geld soll in den Kassen klingen.
Der Naturschutz läuft dagegen Sturm,
man kämpft um jeden Regenwurm,
und wenn es stimmt was man so hört
wird der Seeadler beim Brüten gstört.
Wo soll der Arme denn dann hin,
das Schloss vom Süsskind kommt mir in den Sinn
doch ein Adler der muss hoch droben sein
da fällt Wassertrüdingen mir wieder ein,
wir bauen den Jesuskopf ihm aus
dann wird ne Attraktion daraus.
Als geradezu prophetisch darf man im Nachhinein die Worte des
Nachtwächters über "Die heilige Mutter Kirche"
bezeichnen, bedenkt man, dass zu gleicher Zeit in der Schranne
Bischof
Mixa zu seinem unsäglichen Vergleich
zwischen dem Holocaust und Abtreibungen in Deutschland ausholte:

Als Nachtwächter in unserer schönen
kleinen Stadt hat man eine ganze Reihe wichtiger Aufgaben zu
erfüllen.
Da wäre zunächst und vor allem der nächtliche
Wachdienst,
bei dem dafür zu sorgen ist, dass alle Tore und Türme
wohl verschlossen sind und blieben, dass der übernächtigte
Dinkelsbühler den Weg in die heimische Stube findet, dass
alle Zugänge fest gesichert sind, dass nicht umtriebiges
Volk,
Fechtwanger etwa, unbemerkt in die Stadt komme, oder mit der
Brandfackel vor unseren Mauern steht und dass alle Lampen in
Gassen und Straßen hell erglühen. Bei der Erfüllung
dieser Aufgabe freilich habe ich tatkräftig-ehrenvolle
Unterstützung
durch die Frau Bürgermeisterin, die sich stets rührig
um das Wohl der Funzeln kümmert. Auch bei einer weiteren
wichtigen Aufgabe
meines Berufsstandes soll ich nun Unterstützung erhalten:
Das Verkehrsamt, neudeutsch: Touristik Service, sucht nach Personal,
das, als Figur der Geschichte unserer Stadt gewandet, unseren
Gästen aufwartet und ihnen das schöne Dinkelsbühl
in allen seinen Winkeln vor Augen führt.
Nun haben wir ja leider das Problem, dass historische
Figuren
damals wie heute eher einen Bogen um die Wörnitzmetropole
machen. Wolfgang Amadeus Mozart ist immerhin einmal durchgefahren.
Gustav Adolf, der Schwedenkönig, blieb zumindest über
Nacht, was immerhin für des Königs Konterfei in Öl
gereicht hat, gepinselt vom damaligen Bürgermeister. Zu
sehen als eines der Glanzstücke im neuen Haus der Geschichte.
In Fortsetzung dieser schönen Tradition könnte man
Christoph Hammer vielleicht zum Ehrenmitglied im Malkreis Art
& Farbe machen, falls Angela Merkel mal kommt...
Trotz dieser Unbill der Geschichte haben sich immerhin einige
engagierte Mitbürger gefunden, die direkte Bezüge
zu historischen Heroen an sich festzustellen glaubten und deshalb
beispielsweise in der Soutane Christoph von Schmids vor den
Touristenmassen einherschreiten.
Für die Darstellung weiterer historischer
Figuren wurde schon vom Verkehrsamt Vorsorge getroffen. So liegt
bereits ein Diäthandbuch und eine Übersicht über
die 20 schönsten Joggingrouten in der Mutschach für
den künftigen Darsteller Christoph Hammers bereit, in der
auch schon sämtliche Brücken
über die neue Ostumfahrung vermerkt sind. Jürgen Walchshöfer
hingegen hat sich kürzlich selbst beworben, um unsere Gäste
durch die Stadt zu geleiten. Eine Figur aus der Geschichte unserer
Wörnitzstadt hat er sich auch schon ausgesucht: er möchte
gerne als er selbst gehen...
Jürgen Ludwig würde ja gerne als Nikolaus Prunczlein
auftreten,
sie wissen, das war jener Kirchenfürst aus dem 14. Jahrhundert,
der die Universität Wien mitbegründet und geprägt
hat und der als Nikolaus von Dinkelsbühl seit einiger Zeit
eine Gedenktafel am Marktplatz hat. Jürgen Ludwig meinte,
er könne Nikolaus insbesondere deshalb darstellen, weil
er dessen Ehrentitel als
Lux Sueviae - als Licht Schwabens besonders glaubhaft verkörpern
könne. Im Touristik Service hat man ein ganz anderes Problem:
Niemand weiß, wie Nikolaus Prunczlein eigentlich ausgesehen
hat. Einig ist man sich aber darin: So wie Jürgen Ludwig
hat er sicher nicht ausgesehen, da kommt ihm ja Hubertus Schmidt
noch näher.
Mit Nikolaus von Dinkelsbühl selbst hingegen
sollte man sich durchaus einmal beschäftigen. Der soll
ja nicht nur einer der klügsten Köpfe seiner Zeit
gewesen sein - schon das ungewöhnlich genug für einen
Blausieder - er war auch Beichtvater des Herzogs von Habsburg,
ein großer Klosterreformer, und Vertreter Österreichs
auf dem Konzil von Konstanz. Dort hat er maßgeblich mit
dafür gesorgt, dass Jan Hus auf dem Scheiterhaufen gelandet
ist und wurde später offiziell bestallter Kreuzzugs- und
Bußprediger.
Mit anderen Worten:
Nikolaus Prunczlein war eine Art Walter Mixa des 14.
Jahrhunderts! Der kämpft ja in unseren Tagen leidenschaftlich
dafür, dass Frauen nicht zu "Gebärmaschinen"
herabgewürdigt werden, weil man sie durch das Elterngeld
"zwingt", das Kind nach zehn Monaten zu Hause dessen
Erzeuger in die Hände zu geben, der sich seinerseits des
Nachwuchses annehmen soll.
Frauen würden so zur "Arbeitskräftereserve der
Industrie" degradiert und die eminent wichtige Mutter-Kind-Beziehung
bereits in frühkindlichen Tagen nachhaltig gestört.
Ich persönlich frage mich da, ob Keuschheitsgelübde
und Eheverbot hier nicht in späterem Lebensalter zu wesentlich
gewichtigeren Störungen führen!
Aber gut, Bischof Mixa predigt auch öffentlich, dass sich
unsere Zeit auf dem Weg zum "Vormittelalter" befinde,
auch wenn sein Frauen- und Gesellschaftsbild eher spätantik
ist, dagegen ist selbst Papst Pauls Pillenenzyklika "Humanae
Vitae" ein modernistisches Pamphlet. Mixa betet wahrscheinlich
jeden Abend jenes Gebet, das uns der Evangelist Lukas in Kapitel
18, Vers 11, überliefert, und das folgendermaßen
beginnt: "Gott, ich danke dir, dass ich nicht wie die anderen
Menschen bin." Die Bibelstelle hat einen recht eingängigen
Namen, es ist das "Gebet des Pharisäers"...
Aber predigen darf man als katholischer Kleriker
in unseren Tagen ja fast alles. Der Heilige Vater Benedikt,
bekannt auch als Josef von Marktl, schreitet da forsch vorneweg:
In Regensburg zum Beispiel, jenem Licht der Aufklärung
an den Ufern der Donau, fragte er sich, was der Islam als Religion
Neues gebracht habe, außer Hass und Gewalt. Da könnten
die Muselmanen doch gleich Christen werden, durfte zwischen
den Zeilen lesen, wer wollte.
Schöner hätte es Nikolaus von Dinkelsbühl in
einer seiner Kreuzzugspredigten auch nicht formulieren können!
In Brasilien ließ sich Benedikt vernehmen, dass die Ureinwohner
Südamerikas unbewusst die Christianisierung herbeigesehnt
hätten und das schon vor Columbus. Die kam dann auch und
wurde durch die Conquistadores feinfühlig vorangetrieben,
mit dem Kreuz in der einen und dem Schwert in der anderen Hand.
Aufgeklärte Köpfe sprechen hier seltener von Mission,
weit öfter von Völkermord namens der Religion, auch
die Vokabel Kreuzzug hätte manches an Berechtigung!
Oder um es mit dem alttestamentarischen Propheten Ijob (4, 15)
zu sagen: "Ein Geist schwebt an meinem Gesicht vorüber,
die Haare meines Leibes sträuben sich." Angesichts
dieser päpstlich-dogmatischen Kompromisslosigkeit wärmt
es das Herz, wenn der Heilige Vater sich zu fürsorglicher
Milde und Güte herbeilässt, wenn er statt strenger
Strafe und kanonischer Züchtigung
Vergebung und Barmherzigkeit walten lässt und seinen verirrten
Diener Williamson und drei seiner nur um weniges gescheiteren
Mitbrüder wieder huldvoll in den Schoß der heiligen
Mutter Kirche aufnimmt. Bei dem, was dann über ihn hereinbrach,
mochte Benedetto an den Propheten Hosea (8, 1) gedacht haben,
der da sprach: "Stoß ins Horn! Denn wie Geier kommt
das Unheil über das Haus des Herrn."
Da ist manch Wahres daran, aber der Herr Theologieprofessor
aus Marktl am Inn hätte die Bibelstelle besser zu Ende
lesen sollen, die lautet nämlich: "Stoß ins
Horn! Denn wie Geier kommt das Unheil über das Haus des
Herrn. Weil sie meinen Bund nicht halten und mein Gesetz mißachten.
Aber sie haben das Gute verworfen. Darum soll der Feind sie
verfolgen." Und wenig später (Hosea 8, 7) heißt
es dann, und gerade diesen Satz hätte Ratzinger sich hinter
seine altbayerischen Ohren schreiben sollen: "Denn sie
säen Wind, und sie ernten Sturm!"
Meine Aufgabe als Nachtwächter ist es jedoch
auch, unsere Gemeinde vor den übermächtigen Gefahren
von Ungewittern und Sturm zu bewahren, dem will ich gerne nachkommen
eingedenk jenes Satzes aus der Bergpredigt, Matthäus Kapitel
5, Vers 3:
"Seilg, die da geistig arm sind vor Gott, denn ihrer ist
das Himmelreich!" Da besteht selbst barmherzige Hoffnung
für Mixa und Benedikt - AMEN.
Einer der Höhepunkte des Abends war wie immer die "Rocknummer"
des Bläserbuben, tatkräftig unterstützt von der
Marketenderin...

...diesmal allerdings kein "Stones"-Titel, sondern
etwas ganz Rauchiges nach Deep Purples "Smoke on the water":
"Rauch über Bayern, Aufstand im Frankenland"
Wir hatten mal nen Präsident, ein Frank ein richtig Urgestein,
die Oberbayrische Mafia die fand das gar nicht fein.
Evangelisch und kein Dirndl, Club Fan noch obendrein .
Man wetzte schnell die Messer, aus war's mit Frankenstein.
Rauch über Bayern, Aufstand im Frankenland
Rauch über Bayern.

Blauer Himmel über Franken, wir hatten gute Luft.
Da stieg der See-hofer wie ein Dämon aus der Gruft.
Mit gelben schwarzen Luschen, kippt er das Rauchverbot.
Unschuldige Opfer, sterben den Lungentod.
Rauch über Bayern, Scheiß aus der Staatskanzlei.
Rauch über Bayern.
Hohlmeier in Franken, das ist der größte Graus.
Mit spionierten Fakten, ganz wie der Vater Strauß
Nicht bei uns in Franken, auch nicht in die EU,
bleib doch in Oberbayern, hau ab du blöde Kuh.
Rauch über Bayern, Aufstand im Frankenland
Rauch über Bayern.

Paul rocks!
Am Ende dann nochmalige Fürbitten...
Oh Herr, am Grünen Meer haben wir bereits blaues Licht,
rot fehlt noch.
Heilige Maria Magdalena, wir bitten dich, erhöre uns.
Oh Herr, schicke dem Stadtbaumeister Eingebung und Zeit,
dass er seinen apokalyptischen Verhau
Gestaltungssatzungsgerecht aufräumen möge.
Oh Holger, wir bitten dich, erhöre uns.
Oh Herr, öffne Mixas Schwarzgeldkassen,
damit sein behämmerter Bruder im Geist
die Löcher in seinem Stadtsäckel stopfen kann.
Oh Mixa, wir bitten dich, erhöre uns.
Oh Herr, öffne en Zapfhahn des Dinkelsbühler Hofes,
dass Freibier für das Dreigehirn fließen möge.
Frau Riedl, wir bitten dich, erhöre uns.

Danach durften die Akteure den verdienten Applaus
des Publikums und - Else Riedl sei Dank - auch das eine oder
andere Freibier genießen.
Dann also bis zum nächsten Aschermittwoch
der SPD mit dem Dreigehirn im "Dinkelsbühler Hof"!