Im wie immer voll besetzten "Dinkelsbühler
Hof" begrüßte Bernd Lober, Vorsitzender der
SPD Dinkelsbühl, die Gäste...

...darunter auch Vertreter aller anderen im Stadtrat
vertretenen politischen Gruppierungen:

Sowohl die Wählergruppe Land und die Freien
Wähler Stadt...

...als auch die Grünen...

...und zu späterer Stunde sogar erstmals
die von der eigenen Aschermittwochsveranstaltung herbeigeeilte
CSU-Spitze - niemand wollte sich entgehen lassen, was das Dreigehirn
zum Besten gab.

Marketenderin Angelika Cichon spannte den Bogen von Frankreichs
neuem Präsidenten bis zum Dinkelsbühler Oberbürgermeister:
In Frankreich, das sieht ein jeder
herrscht jetzt ein ganz ein Edler.
Ein Präsident wie ein König immer gut gewandet,
er in Ägypten mit seiner Neuen um die Pyramiden wandelt.
Und was haben wir in Deutschland dagegenzusetzen,
einen Hosenanzug mit hängenden Fletzen
Traurig ist das mit an zu sehen,
wir wollen ne Prinzessin wie im Märchen sehn, das wäre
schön.
Wie schön, dass wir jetzt haben Flocke und Knut,
das tut unseren geschundenen Seelen so gut.
Kein Fältchen bei Sarkozy das Gesicht verletzt,
er die teuerste Schminke dagegensetzt.
Kein Speckröllchen zu sehen
wenn er beim Sonnenbaden liegt auf einer Jacht,
dass wird wegretuschiert, nicht dass da einer noch lacht.
Und was haben wir in Bayern zu bieten
Einen neuen Ministerpräsidenten grau wie ne Maus,
hört man uns fiepen
traurig ist das mit anzusehen
wir wolln nen Prinzen, ist das denn nicht zu verstehen?
Nur gut, dass wir jetzt haben Flocke und Knut,
das macht uns immer wieder neuen Mut
Im Franzosenland, die Yellopress, sie hat's entdeckt,
Sarkozy seinen Frauen die gleichen Brillanten an die Finger
steckt
Ein Schelm der darüber was sagt,
schließlich bekommt er vom Juwelier Mengenrabatt
Und was haben wir in Dinkelsbühl,
einen Oberbürgermeister jung und vital
Doch seit einiger Zeit ist er im Gesicht grau und aschfahl,
Man sieht in Frühmorgens einsam durch die Mutschach hetzen
So mager wie er jetzt ist, wär's besser
er würde sich mit seiner Frau an den Frühstücktisch
setzen
Das ist alles so traurig und gar nicht schön,
Schließlich wollen wir ein Prinzenpaar wie im Märchen
sehen.
Nun gut, bleiben wir halt doch bei Flocke und Knut
Die enttäuschen uns nicht, und das tut soo gut

Nachtwächter Peter Kreutz nahm die aktuelle Wahlkampagne
der CSU aufs Korn:
Als ich jüngst wieder einmal, merklich gelangweilt,
durch die gut bürgerliche Ruhe, die des Nächtens auf
unseren Straßen und Gassen liegt und die über kurz
oder lang meinen Beruf
wohl überflüssig machen wird, wachend durch unser
Städtchen streifte, fiel mein Auge auf eine Reihe von Plakaten
in grüner,
besser in giftgrüner Grundfärbung, die man dort und,
wie ich feststellte, an zahllosen anderen Orten unserer Kommune
angebracht hatte. Mein gesamtes Sehvermögen war sofort
vollkommen davon in Beschlag genommen. Namentlich der in gewaltigen
Buchstaben aufgedruckte Sinnspruch fesselte mich:
"Das Wichtige richtig machen!" Diese auf das Prächtigste
sich reimende Sentenz riss mich vollkommen hin. "Das Wichtige
richtig machen!"
Was aber ist mit dem Unwichtigen? Wird das fortan
falsch gemacht? Oder wird auch das Unwichtige richtig gemacht?
Warum aber muss dann betont werden, dass man gerade das Wichtige
richtig machen will? Das hinzugedruckte Bild jedenfalls half
mir wenig bei der Beantwortung der zahllosen Fragen, die auf
mich einstürmten. Bei erstem Hinsehen war ich mir nicht
sicher, ob die beiden Hände, die das zarte Pflänzlein
halten, alles richtig machen, aber vielleicht ist das nicht
wichtig. Eines jedenfalls war mir sofort klar: Diese Bonsai-Eiche
wird niemals in irgendeinen Himmel wachsen
Meine Fragen aber blieben. Gott sei Dank bemühte
sich die werbende Gruppierung, allen, die wie ich derartige
Ungewissheiten hegen, wort- und papierreich zu erklären,
was denn nun wichtig sei und was im Hinblick auf dies Wichtige
dann richtig. Oder so ähnlich. Zunächst fiel mir ein
Blättchen in die Hände, das die Überschrift "Bildungsstandort
Dinkelsbühl" trägt und auf seinem Photo zwei
adrette, blondbezopfte Mägdelein zeigt, die gedankenversunken
unter föhnblauem Himmel ein Kornfeld, ein Dinkelfeld wie
ich annehme, entlangbummeln. Aber jenseits dieses Postkartenidylls
irritierte mich bereits der Untertitel wieder.
Dort hatten die Autoren eine bemerkenswerte Gleichung
niedergeschrieben: "Schule + Jugend + Wirtschaft =
gemeinsam Zukunftschancen ermöglichen". Ich begann
zu rechnen. Gibt´s bei Schule + Wirtschaft ohne Jugend
keine Zukunft? Oder haben Wirtschaft + Jugend ohne Schule
keine Chance? Ist Zukunft ohne Wirtschaft gleich Schule + Jugend?
Derart hohe Mathematik überforderte mich.
Ich versuchte denn, den umfangreichen Text zu studieren.
Dort las ich:
"Wir sind überzeugt, dass mit den Investitionen
in die örtlichen Schulen eine wichtige und nachhaltige
Entscheidung für die Zukunft der Kinder und Jugendlichen
erreicht wurde." Nun war ich sofort schlauer, die Autoren
des Blättchens hatten mir die Augen geöffnet. Ich
hatte eine Wahrheit erkannt, die mir bislang vollkommen verborgen
geblieben war: Investitionen in Schulen sind eine Entscheidung
für die Zukunft der Jugend!
Wer hätt´s gedacht? Einen Absatz weiter wird erneut
solch Wahrheit verkündet: "Wir sind überzeugt,
dass diese Schulinvestitionen, die momentan den städtischen
Haushalt belasten, für die Zukunft der nachfolgenden Generationen
von großer Bedeutung sind." Nun, wer will´s
bestreiten, dass die Haushaltsbelastungen für die nachfolgenden
Generationen von Bedeutung sein werden, von ganz erheblicher
Bedeutung wohl ziemlich sicher!
Aber es geht bedeutungsschwanger weiter: "Junge
Menschen, die hier zur Schule gehen und später am Wohnort
oder wohnortnah arbeiten können, sind für die Zukunftsentwicklung
der Stadt von großer Bedeutung." Davon allerdings
scheinen die Autoren wiederum nicht überzeugt zu sein,
denn sie sagen´s nirgends. Was auch immer der wohnortnahe
Arbeitsplatz mit dem "Bildungsstandort Dinkelsbühl"
zu tun hat, wollte mir nicht wirklich aufgehen, aber es liest
sich verdammt gut. Ebenso wie der unmittelbar darauf folgende
Satz: "Wir müssen die Voraussetzungen sichern und
neue schaffen, dass sich dieser Kreislauf schließen kann."
Nun, zunächst möge man mir zeigen, welcher Kreislauf
sich nicht schließt. Schließt er sich, ist er ein
Kreislauf, dann braucht´s aber keine gesicherten Voraussetzungen
mehr, schon gar keine neu geschaffenen. Schließt er sich
nicht, ist´s kein Kreislauf, Voraussetzung hin oder her.
Wesentlich erstaunter freilich als über diesen intellektuellen
Kreisverkehr war ich über das Bild selbst. Wohnortnahe
Arbeit und Schule werden dort wie gesagt als Kreislauf beschrieben.
Also raus aus der Schule, rein in die Arbeit, raus aus der Arbeit,
rein in die Schule und wieder von vorn.
Um es in ein Dichterwort zu kleiden: "Ich
bin erstaunt, so reden euch zu hören" Der ständige
Wechsel von Schule und Arbeit, von Arbeit und Schule ist nun
in der Tat eine geradezu revolutionäre Forderung, über
deren Konsequenzen sich nachzudenken lohnt. Da bekommt dann
der Schlusssatz der Pamphletisten ganz neue Bedeutung. Dort
steht: "Wir wollen uns dafür einsetzen, dass dieser
gute Schulstandort noch besser mit der örtlichen Industrie,
dem Handwerk, dem Handel und den Dienstleistungsunternehmen
zusammenarbeitet, wovon alle Seiten profitieren können."
Das ist es! Industrie, Handwerk, Handel und Dienstleistung
zurück auf die Schulbank! Um erneut den Dichter zu bemühen:
"nun aber steht mir klar vor Augen, welcher Weg der rechte
ist." Wenn wir die Wirtschaft wieder in die Penne schicken,
dann lernen die vielleicht die Grundrechenarten und sind nicht
mehr so intelligent, angesichts eines Milliardengewinns, tausende
Leute auf die Straße zu setzen, nur weil es im oment
irgendwo hinter den Karpaten ein paar Groschen billiger ist.
Erstaunt war ich allerdings von anderen Vorschlägen
des Papierchens. Dort heißt es, die "Unterbringung
der Berufsschüler" sei ein "wichtiger Baustein
für den [
] Schulstandort Dinkelsbühl".
Mit dem Wort "Unterbringung", das später auf
dem Zettel auch für Vorschulkinder propagiert wird, vermochte
ich wirklich nichts anzufangen und so konsultierte ich die hiesige
Bücherei und fand in einem kenntnisreichen Buch eine Erklärung
für das merkwürdige Wort: "Eine Unterbringung
[
] liegt vor, wenn eine psychisch kranke Person gegen
ihren Willen oder im Zustand der Willenlosigkeit in [
]
eine [
] geeignete Einrichtung eingewiesen wird und dort
verbleibt." Jetzt wird´s klar!
Die schriftstellernden Bildungs- und Wirtschaftsexperten des
werbenden Grüppchens haben die Berufsschüler alsonach
eigenem Bekunden in geeignete Einrichtungen eingewiesen und
planen für Vorschulkinder identisches. Das ist ja nun eine
Zukunftschance ganz besonderer Art! Die Wirtschaft auf die Schulbank
und die Berufsschüler und Kleinkinder in die Anstalt.
Der Dichter würde sagen: "Das ist das rechte Wort
zur rechten Zeit!" Oder anders gesagt: "Das Wichtige
richtig machen!"
Ich weiß zwar noch immer nicht wirklich,
was dieser Satz heißt, aber offenbar ist sich die werbende
Gruppierung
selbst nicht ganz sicher, wie ihre Papierberge beim Leser ankommen,
findet sich darin doch auch jener beinahe schon schüchterne
Satz: "Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir Ihnen
unsere Vorschläge in einem intensiven und aktiv geführten
Wahlkampf zukommen lassen." Ich musste, als ich das las,
an meinen Zahnarzt denken, der sagt auch immer bevor er die
Spritze oder den Bohrer ansetzt, jetzt tut´s gleich weh,
aber es muss sein, bitte haben Sie Verständnis. Oder wie
der Dichter einmal mehr formuliert: "Stahl auf Stein gibt
Funken, kommt´s zum Schlag." Und Schlag auf Schlag
gibt´s Epochales auf den zahllosen Zettelchen. Auf einem
der letzten stand ein Satz zu lesen, der nun an Inhaltsschwere
schwerlich zu übertrumpfen ist. Man konnte dort jüngst
die Worte finden: "Mit machbaren Konzepten setzt sich das
CSU-Team für einen Politikstil ein, der konkret und mit
Inhalten die Zukunft gestalten will." Holla, Ihr Blausieder,
da staunt der Leser aber. Konkret die Zukunft gestalten wollen
sie. Was sollten sie auch sonst wollen, die Zukunft abstrakt
gestalten?
Und mit Inhalten gestalten wollen sie sie. Was
sollten sie auch sonst wollen, die Zukunft mit Leere gestalten?
Davon bin ich nach der Lektüre der diversen fliegenden
Blätter mehr denn je überzeugt: Um die Inhalte geht´s
ohne Frage,
um das "Wichtige richtig zu machen!"
oder um das Richtige richtig zu machen,
oder um das Wichtige wichtig zu machen,
oder um das Richtige wichtig zu machen?
Heureka, jetzt hab´ ich´s, was die wollen,
die wollen sich richtig wichtig machen!!!
Ja dann gut Nacht Dinkelsbühl.
Für die literarisch nicht vollkommen versierten:
Der Dichter, von dem ich mehrfach sprach, heißt Ludwig
Stark und ich zitierte aus dem Kinderzech-Festspiel

Bläserbub Paul Beitzer äußerte seine nicht
ganz ungeteilte "Sympathy" - zwar nicht "for
the Devil", wie im Original der "Rolling Stones",
aber doch für einen "Schwarzen", der gern auch
"rote" Ideen aufgreift:
Hört mir gut zu denn ich erklär Euch jetzt
was ich an Hammer mag und was ich nicht so schätz
ich kenn ihn nun schon im vierten jahr
und erzähl euch was so war.
In Waldeck draußen Industrie
war schon immer unser Plan
an die Römer glaubten wir nie,
und Hammer schloss sich an.
wir gehen gemeinsam,
auch wenn uns manches trennt
doch das ist besser als
wenn man nur noch pennt
Die Supermärkte vor der Stadt
Der Hammer kräftig gfördert hat
Dabei geht unsre Altstadt drauf
Das regt mich ziemlich auf
und die Broschüren helfen nicht
wenn die Altstadt in sich zusammenbricht
da sieht man wieder,
dass uns doch manches trennt oh yeah
drum ist es wichtig
dass man nicht nur noch pennt
Voll Staunen schauen alle zu
Theater und Museum entstehn im Nu
Seit Jahren war das unser Ziel
Und das ist ja auch kein Pappenstiel
Ihr kennt uns alle lang genug
wir schaffen nicht mit Lug und Trug
wir stellen keine Fallen auf
da geb ich euch mein Wort darauf
wir gehn gemeinsam,
auch wenn uns manches trennt oh yeah
doch das ist besser als
wenn man nur noch pennt
Denn Politik ist was man machen kann
man fängt immer ganz von vorne an.
drum lass ich mich mit nem Schwarzen ein
das muss dann wohl so sein.
So liebe Sozis, seid mir wohlgesinnt
Seht die Resultate mit Sympathie
Helft mit dass die SPD gewinnt
Denn sonst verzeiht man mir das nie.
Sozis gehn gemeinsam,
weil sich ein jeder kennt
doch das ist besser als
wenn man nur noch pennt
sagt mir Freunde, wie solls gehn
wir ziehn das durch und werden sehn
sagt mir Freunde, wie solls gehn
es geht gut wenn wir zusammenstehn.

Wie immer führte Peter Cichon souverän
Regie, aber auch er ließ es sich nicht nehmen, einen eigenen
Beitrag zum Besten zu geben:
Meine sehr geehrten Damen und Herren, Sie wundern
sich sicherlich, dass ich heute wieder hier stehe. Hat es letztes
Jahr ja keinen Beitrag von mir gegeben. Ich hatte meinen Vortrag
mit dem Computer geschrieben, Onlinedurchsuchung, bayrischer
Alleingang, Zensur, der Beitrag war futsch. Eigentlich hätte
ich ja gewarnt sein müssen, ist ja bekannt dass die bayrische
Allmacht, Daten ohne Ende sammelt - bisher zwar nur von Ihren
eigenen Leuten - aber die Möglichkeiten sind unendlich
und die Versuchung ist groß man kann es kaum glauben,
da haut's wirklich die Frösch zum Weiher raus.
Apropo Frosch, die sitzen bevorzugt im Segringer
Weiher und quaken munter drauf los, das störte meist niemand.
Benutzt so ein Fröschlein aber das Tor zur Welt, das Internet
und wird aus dem gequake ein gequäke also was fremdes unbekanntes,
bedrohliches, man weiß nicht wo es herkommt und will es
auch nicht hören, dann horcht man auf. Was passiert da.
Steht der Schwed am Segringer Tor? Revolution, Verschwörung
Aufruhr gar Al Kaida. Man musste handeln.
Der Gestaatsapparat, muß wohl ein Tippfehler
sein, sollte wohl Gestasiapparat heißen, also der bayrische
Gestasiapparat lief auf Hochtouren. Aufklärungsflieger
über Dinkelsbühl Sondereinheiten des Inneren, ah also
doch Gestasi durchkämmten die Weiher der Stadt, natürlich
wurde auch das Internet durchforstet und man wurde fündig.
Aber der Quäker plantschte nicht im Deich vor der Stadt,
ganz frech saß er auf der Stadtmauer beim Kapuzinerweg
und trötete seine Meinung in die Welt hinaus.
Das Fröschlein traf der bayrische Hammer,
dass seine Froschaugen nur so herausquollen.
Gel do glotscht, hat der Bauer gesagt, als er
auf seiner Wiese aus versehen auf einen Frosch getreten ist.
Ähnlich, dürfte es unserem Dinkelsbühler
Hammer, dem Herrn Oberbürgermeister gegangen sein, als
er dem "schwarzen Mann" am Ledermarkt einladen wollte
ein städtisches Quartier zu beziehen. Als zu viele Worte
auf den armen Bettler einhämmerten, schlug dieser zurück.
Sein Hammerschlag traf den OB Hammer mitten ins Gesicht. Der
schwarze Mann ward seither nicht mehr gesehen.
Und mein Text, der war damals natürlich auch
weg. War wahrscheinlich ein bisschen zu viel Gequäke drin.
Das Thema war damals die Auswirkung des Fernsehkonsums
auf unser öffentliches Leben. Doch dazu gibt es aber auch
heuer wieder aktuelle Beispiele.
Da sitzt vielleicht einer im Zentrum der Macht
- in Dinkelsbühl - im Rathaus, 2. Stock oder so, und der
hat als Kind gerne Augsburger Puppenkiste gesehen, Jim Knopf
und Lukas der Lokomotivführer. Da spielte ein Scheinriese
mit. Der war riesig groß, das war aber gar nicht so, wenn
man näher kam wurde der immer kleiner. Also ein richtiger
Scheinriese. Das ist wie mit dem Haus auf der Stadtmauer - jetzt
die andere Seite - oberer Mauerweg. Da hat man ein Haus neu
gebaut.
Wenn man da an das Haus das da neu gebaut wurde
näher ran geht, oder vielleicht besser gesagt an der Sache
näher dran ist dann ist das gar nicht sooo groß,
das sieht bloß so aus. [...]

Abschließender Höhepunkt war ein (leider noch leicht
utopischer) Song zur Melodie des Bierzeltklassikers "Sierra
Madre"...
Wenn im Bayernland mal wieder Wahln anstehn
und die Menschen des Landes zur Wahlkabine gehen,
denken's diesmal dran, wer immer sie hat regiert
und sie hintn und vorn hat verarscht und ausgeschmiert.
Und dann
oh wie, oh wie wird das sche,
wähln die meisten nur noch SPD. ://
Und der Maget wird nächster Ministerpräsident,
und die Schwarzn stehn entblößt im letzten Hemd.
Überm Landtag rot, so rot die Sonne strahlt
und die Sozis jubeln, freun sich überall.
Und dann
oh wie, oh wie wird das sche,
wähln die meisten nur noch SPD. :// (4 x)

Das brachte auch die Stimmung der Fans endgültig zum Kochen!

Die SPD macht's möglich: Am Rande der Veranstaltung
kam es zur ersten Begegnung zwischen dem amtierenden OB und
seinem Herausforderer.