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Im Rahmen einer Mitgliederversammlung des SPD-Ortsvereins
zum Thema "Verlegung der B25" wurde allgemein bedauert,
dass von den verschiedenen Seiten zu viel Emotion ins Spiel gebracht
wird und die inhaltliche Abwägung zu sehr in den Hintergrund
tritt. Aus der mehrstündigen, sachlich geführten Diskussion
ergab sich eine Reihe von Fragen an das staatliche Bauamt:
- Hat das staatliche Bauamt die Möglichkeit der Verlegung
auf die Bahntrasse vorurteilsfrei geplant? (z.B.: keine Varianten
beim Abzweig, über eine Million Kosten für Büstraanlage)
- Wie sind die realistischen Kosten für die bei der Ostumfahrung
nach unserer Ansicht notwendigen zwei Brückenbauwerke (Rudolf-Schmidt-Straße,
Bechhofener Straße) und die Untertunnelung der Mutschachallee
(minimale Länge: 100 Meter)?
- Nach unserer Auffassung kann der Reit- und Fahrverein nicht
in unmittelbarer Nachbarschaft einer vielbefahrenen Straße
seinen Betrieb aufrecht erhalten. Die Kosten für eine Verlagerung
müssten in die Kalkulation einbezogen werden.
Sieht das Bauamt hier eine Chance, die Trasse weiter vom Waldrand
weg zu verlagern und die Zwischenzone ökologisch aufzuwerten?
- Welche Möglichkeiten gibt es, nicht nur das Wohngebiet
am Schelbuck, sondern auch den Campingplatz besser vor Lärm
zu schützen?
- Kann das staatliche Bauamt schon eine Aussage treffen, wo
die "neue", von Gunzenhausen kommende Bundesstraße
131 auf die Osttangente treffen würde?
Die SPD-Stadtratsfraktion wurde von der Versammlung beauftragt,
diese Fragen im Rahmen der Stadtratssitzung am Donnerstag, 19.2.2009
klären zu lassen und das Ergebnis bei ihrer Entscheidung
zu berücksichtigen. Auf eine ausdrückliche Abstimmungsempfehlung
wurde verzichtet.
Dinkelsbühl, 14.2.2009
Bernd Lober
Ortsvereinsvorsitzender
Paul Beitzer
Vorsitzender der SPD-Stadtratsfraktion
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