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Kommt der jahrelange Kampf um eine Sperrung der B 25 für
den mautpflichtigen LKW-Durchgangsverkehr dank der Angst der CSU
vor dem Verlust der absoluten Mehrheit endlich zu einem glücklichen
Ende? Fast will es so scheinen, seit die Regierung von Mittelfranken
Ende August ein baldiges Inkrafttreten einer entsprechenden Regelung
in Aussicht gestellt hat.
Die lärm- und abgasgeplagten Bürger in Dinkelsbühl
und Umgebung könnten endlich aufatmen, und nicht zuletzt
die SPD Dinkelsbühl könnte zufrieden feststellen, dass
es sich gelohnt hat, unermüdlich politischen Druck auf die
Staatsregierung in München auszuüben.
Doch man sollte die CSU nicht vor der Wahl loben! Unmittelbar
nach Bekanntgabe der Sperrungspläne brach von Süden
her ein wahrer Sturm der Entrüstung aus, der vor allem einen
in unserem Raum nur allzu bekannten Namen hat: Georg Schmid, seines
Zeichens Wahlkreisabgeordneter im Donau-Ries und als Landtagsfraktionsvorsitzender
inzwischen einer der mächtigsten CSU-Politiker überhaupt,
will sich keineswegs damit abfinden, dass die Spediteure aus dem
Raum Augsburg künftig auf ihren billigen Schleichweg verzichten
sollen.
Man darf gespannt sein, ob die Ankündigung, noch vor der
Landtagswahl am 28.9. die Sperrschilder aufzustellen, tatsächlich
wahrgemacht wird oder ein leeres CSU-Wahlversprechen bleibt. Mit
jedem Tag, den die Wahl näherrückt, wird Letzteres leider
wahrscheinlicher...
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