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Zitat des Tages:
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"Des Volkes Wohl ist unserer Arbeit Ziel
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Bürgermeister Karl Ries nach Friedrich
Ebert
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Kommunalpolitik - Themen aus
der Stadtpolitik |
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Resolution des SPD-Ortsvereins und der SPD-Stadtratsfraktion
Dinkelsbühl an den Bundesminister für Verkehr, Manfred
Stolpe.
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Die Reaktion von Heidi Wright, MdB, verkehrspolitische
Sprecherin der bayerischen SPD-Landesgruppe im Deutschen Bundestag: |
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Lieber Bernd,
liebe Genossinnen und Genossen,
zu Eurer Zuschrift und der Resolution an den Bundesminister für
Verkehr nehme ich gerne Stellung:
Zu Ausweichverkehren nach Einführung der LKW-Maut verweise
ich auf meine Euch bekannte Pressemitteilung. Ich empfehle Euch
sehr, diese Argumente auch gegenüber der Öffentlichkeit
und in der Presse zu verwenden.
Es ist bewiesen, dass Ausweichverkehre ökonomisch nicht sinnvoll
sind. Dies wissen Wirtschaftsverbände, große Logistiker
und Fuhrunternehmen. Der dennoch stattfindende Ausweichverkehr
ist genau zu beobachten. Zum einen nehme ich an, dass er sich
auch wieder reduziert. Wo er dennoch relevant auf Dauer vorhanden
ist, wird Abhilfe zu schaffen sein.
Für weitere Bemautung werden die technischen Möglichkeiten
erst ab 1.1.2006 vorhanden sein. Dies gibt uns hinreichend Zeit,
die Entwicklung zu überprüfen und entsprechende Gegenmaßnahmen
zu treffen. Eine der jetzt schon möglichen Gegenmaßnahmen
besteht auf Landesebene, so zum Beispiel durch Polizeikontrollen
zur Geschwindigkeitsbegrenzung. Wenn man zusammenarbeiten will,
kann man Ausweichstrecken also auch jetzt schon unattraktiv machen.
Zur Umgehung der Stadt Dinkelsbühl auf der B 25 zeigt ein
Blick in den Bundesverkehrswegeplan, dass Ihr hier in den vordringlichen
Bedarf eingestuft seid. Die Ortsumgehung Dinkelsbühl ist
auch in einer Raumwirksamkeitsanalyse aufgenommen. Die Ortsumgehung
Dinkelsbühl ist, ebenso wie die weiteren Ortsumgehungen auf
der B 25 Wallerstein/Ehringen und Greiselbach, mit einem Nutzen-Kosten-Faktor
von 3,3 eingestuft. Es ist jedoch noch kein Planungsbeginn verzeichnet.
Eine wirklich baldige Realisierung ist deshalb eher unwahrscheinlich.
Das Bundesverkehrsministerium stellt bis zum Sommer den 5-Jahresplan
nach dem Bundesverkehrswegeplan auf. Ich werde versuchen, Eure
Ortsumgehung in diesem Zusammenhang auch zur Sprache zu bringen.
Ich halte es jedoch eher für unwahrscheinlich, dass die Aufnahme
in den ersten 5-Jahresplan gelingen kann. Somit wäre ein
realistischeres Ziel der nächste 5-Jahresplan. Bis dahin
hätten wir dann allerdings noch Zeit, die Sache etwas strategischer
anzuplanen.
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BayernSPD Pressestelle
LANDESGRUPPE der sozialdemokratischen Bundestagsfraktion
Pressemitteilung/23.2 .2005 |
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LKW-Maut:
Kein Ausweichen mehr - ab 2006 auch LKW-Maut auf Bundesstraßen
möglich
Zur Debatte um die teilweise zu beobachtenden Verkehrsverlagerungen
auf nachgeordnete Straßen im Zusammenhang mit der LKW-Maut
erklären die beiden verkehrspolitischen Sprecher der bayerischen
SPD-Landesgruppe, Heinz Paula (Augsburg) und Heidi Wright (Main-Spessart)
:
"Auch in Bayern ist teilweise zu beobachten, dass LKW, um
die Maut zu umgehen, auf nachgeordnete Straßen ausweichen.
Das genaue Ausmaß der Verkehrsverlagerungen ist zwar noch
nicht bekannt, vor Ort jedoch wird eine tatsächliche oder
"gefühlte" zusätzliche Belastung wahrgenommen.
Der Deutsche Bundestag hat die Bundesregierung beauftragt, zu
den Auswirkungen der Verkehrsverlagerung zu berichten. Derzeit
läuft eine Studie, in der auf der Basis von Modellrechnungen
die Verkehrsverlagerungen untersucht werden. Das Bundesverkehrsministerium
wird aussagekräftige Ergebnisse im Herbst 2005 vorlegen.
Technisch wird es möglich sein, ab 2006 die Erfassungsgeräte
in den LKW, die sogenannten On-Board-Units, so zu programmieren,
dass neue Strecken - also auch Bundesstraßen - unter bestimmten
Voraussetzungen mit aufgenommen werden können. Bis dahin
allerdings müssen auch in Bayern vermehrt polizeiliche Kontrollen
durchgeführt werden, um Ausweichverkehre so weit wie möglich
zu unterbinden.
Derzeit häufen sich jedoch die Klagen aus betroffenen bayerischen
Kommunen, dass es auf diesen Streckenabschnitten kaum zu polizeilichen
Kontrollen kommt. Deshalb muss Beckstein jetzt handeln: Der bayerische
Innenminister muss dafür sorgen, dass die bayerische Polizei
alle zur Verfügung stehenden Mittel nutzt, um ein Ausweichen
von LKW auf Bundesstraßen mit dem Ziel der Maut-Vermeidung
zu verhindern. Eine strikte Kontrolle der Einhaltung von Geschwindigkeitsbegrenzungen
wäre ein probates Mittel, um die Nutzung von mautfreien Ausweichstrecken
wirksam zu unterbinden.
Beckstein hatte angekündigt, dass er zusätzliche Verkehrszählungen
in diesem Jahr durchführen lassen will. Um verlässliche
Daten zu haben, wäre es wichtig zu wissen, wie die Ergebnisse
der Verkehrszählungen im Januar und Februar 2005 im Vergleich
zum Vorjahr ausgefallen sind.
Die bayerische Staatsregierung darf es sowohl im Bereich der
polizeilichen Kontrollen als auch bei den Verkehrszählungen
nicht bei Ankündigungen belassen. Wenn wir Ausweichverkehre
erfolgreich eindämmen wollen, müssen Bund und Länder
zu-sammenwirken."
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Die Resolution
der SPD-Dinkelsbühl |
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Initiativen
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