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Mautflucht - erfolgreiches Ende eines langen Kampfes
 

 

 

Ein stolzer Tag für die SPD in Dinkelsbühl, im Landkreis Ansbach, ja in ganz Bayern ist der 12. Dezember 2008: Mit der Verkündung der Sperrung der B 25 für den LKW-Mautausweichverkehr zum Jahresanfang 2009 endet - zumindest vorläufig, hoffentlich aber doch endgültig! - der jahrelange Kampf gegen die Flut der Mautflüchtlinge, die sich seit 2005 durch den westlichen Landkreis Ansbach wälzt. Der konsequente und dauerhafte Einsatz der SPD in Dinkelsbühl, im Landkreis und im Bayerischen Landtag hat entscheidend dazu beigetragen, dass die in dieser Sache zutiefst zerstrittene CSU nun nach vier quälenden Jahren doch nicht mehr anders konnte, als ihren hinhaltenden Widerstand gegen eine Entlastung der geplagten Bürger endlich aufzugeben.

Es bleibt zu hoffen, dass die Sperrungsverfügung dieses Mal vom bayerischen Innenministerium sorgfältiger vorbereitet wurde als beim Nachtfahrverbot 2006, das sich aufgrund seiner formalen Mängel als wahre Steilvorlage für die schwäbischen Spediteure erwies: Deren Verwaltungsklage, die die vorübergehende nächtliche Ruhe auf der B 25 nur allzu schnell wieder beendete, war den daran interessierten Kreisen in der CSU um den damaligen Innenstaatssekretär und jetzigen CSU-Fraktionsvorsitzenden Georg Schmid ein willkommener Vorwand, die juristisch eindeutig vertretbare Sperrung dauerhaft zu verweigern. Erst das höchstrichterliche Urteil des Bundesverwaltungsgerichts brachte in diesem Frühjahr die Wende, bestätigte es doch die von der SPD von Anfang an vertretene Position auf eindrucksvolle Weise: Die vom SPD-geführten Bundesverkehrsministerium entworfene Regelung ermöglicht es sehr wohl, Straßen wie die B 25 für Mautflüchtlinge zu sperren, ohne dass dies juristisch angreifbar wäre. Dass danach noch ein weiteres Dreivierteljahr ins Land ging, ohne dass etwas geschah, zeigt nur noch mehr die Unfähigkeit der CSU, entschlossen im Sinne der Bürger Bayerns zu handeln.

Nun endlich jedoch wird verwirklicht, was bei entsprechendem politischem Willen der CSU seit genau drei Jahren möglich gewesen wäre. Dies erfüllt uns mit großer Freude. Damit jedoch auch nachgewiesen werden kann, dass die Sperrung tatsächlich eine spürbare Verringerung des LKW-Verkehrs auf der B 25 bewirkt und eine erneute Klage dagegen aussichtslos wäre, hält die SPD baldige genaue und differenzierte Zählungen für unbedingt erforderlich. Wir sind gerne bereit, hieran mit unserer in zahlreichen einschlägigen Aktionen erworbenen Fachkompetenz mitzuwirken. Denn der erbitterte Widerstand einer rücksichtslosen LKW-Lobby und ihrer willigen Erfüllungsgehilfen in der CSU darf noch keineswegs als gebrochen gesehen werden. Es gilt weiterhin wachsam zu bleiben!

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